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Wissenswertes über Federgabel und Scheibenbremsen

Wissenswertes über Federgabel und Scheibenbremsen
Wie beim Motorradsport sind auch beim Mountainbiken Federgabel und Scheibenbremse nicht mehr wegzudenken. Vor allem, wenn es auf ruppigem Untergrund zur Sache geht, erleichtern diese beiden technischen Utensilien das Leben der Mountainbiker ganz erheblich.

Zur Gabel gibt es oft Überlegungen, ob man eine starre Gabel oder eine Federgabel nehmen soll. Für die Federgabel spricht die Sicherheit und der Fahrkomfort, da sie wie ein Stoßdämpfer die gröbsten Erschütterungen aufnimmt. Vor allem bei längeren Touren über Stock und Stein werden’s die Oberarme und Hände danken! Es muss ihnen aber klar sein, dass eine Federgabel meist schwerer ist und mehr Pflege benötigt als eine herkömmliche. Denn die Lebensdauer ohne Pflege ist doch erheblich kürzer als eine starre Gabel. Es werden verschiedene Federgabelkonzepte angeboten: Zum einen gibt es eine Federung im Vorbau, am meisten findet man jedoch die Federgabel vor. Auch der Hinterbau kann gefedert sein, außerdem werden auch Federsattelstützen angeboten. Mit der Federung steigt natürlich auch der Preis eines Bikes. Es gibt teure, billige und günstige Federungen. Die billigen Exemplare zeichnen sich durch schlechte Federungs- und Dämfpungseigenschaften aus und lassen sich nicht auf Fahrgewicht und Wegebeschaffenheit einstellen. Lassen sie sich am besten von ihrem Händler erklären, wie die Federung eingestellt wird und wie häufig ein Modell gewartet werden muss! Die Federgabel erhöht die Sicherheit auf dem Bike. Ein essentieller Bestandteil dieser ist die richtige Wahl der Bremsen. Drei Systeme werden angeboten: a) in die Naben integrierte Bremsen (Rollen-, Trommelbremse); b) Felgenbremse (V-Brake und Seitenzugbremse); c) Scheibenbremse. Meist werden Bremsen durch einen Seilzug betätigt, das kann alternativ auch hydraulisch geschehen. Mountainbikes werden dieser Tage fast nur noch mit Felgen- oder Scheibenbremsen ausgestattet, Seitenzugbremsen findet man nur noch bei Rennrädern. Felgenbremsen haben den Nachteil, dass sich nicht nur die Bremsbeläge verschleißen, sondern auch die Felgen. Scheibenbremsen kennen diesen Nachteil nicht. Auf Rädern, wo Scheibenbremsen montiert werden, muss die Gabel extra verwindungssteif sein, da auf sie einseitige Belastungen zukommen. Einer der großen Vorteile von Scheibenbremsen ist, dass keine Seilzüge vorhanden sind, die reißen oder korrodieren können. Hydraulische Bremsen übertragen die Kraft durch einen Ölschlauch und kennen deshalb auch keine Verluste durch Seilreibung.

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